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Elmira Darvarova / Zhen Chen

Elmira Darvarova / Zhen Chen

(Foto: Elmira Darvarova / Zhen Chen)

Brahms neu entdecken! Die Werke für Violine und Klavier von Johannes Brahms sind fest im kammermusikalischen Repertoire verankert und auf unzähligen Einspielungen verfügbar. Sie alle teilen eine schwärmerische, tiefromantische Tonsprache, die Musiker nicht selten zum Ausleben derselben verlockt. Doch bei der Suche nach einer interpretatorischen Balance zwischen poetischer Werksubstanz und eigenem Ausdruckswillen wird eines nur allzu oft vergessen: Brahms war nicht nur ungemein kritisch im Anspruch an die eigene Musik. Er ging auch äußerst gewissenhaft mit seinen Notentexten um – und diese werden in den Augen von Elmira Darvarova und Zhen Chen nicht selten vernachlässigt. In über 80 Jahren Aufnahmegeschichte haben sich bis zum heutigen Tag Interpretationsnormen etabliert, denen die beiden mit ihrer Einspielung entgegenwirken wollen. Dafür warfen sie einen intensiven Blick in die Noten und haben sich die Werke von neuem am Urtext erschlossen. Ihre persönliche Lesart ordnen sie ganz bewusst hinter die Vorgaben des Komponisten. Das Ergebnis ist ein frischer Zugang, der die Musik für den Hörer neu entdecken lässt – ein Brahms, der vitaler erscheint, ohne weder an Seriosität zu verlieren noch das ungeheure Spektrum an Emotionen zu vernachlässigen, die diesen Werken innewohnen.Brahms hat der Nachwelt drei Sonatenwerke und einen zu Lebzeiten unveröffentlichten Scherzo-Satz für die Duobesetzung Violine und Klavier hinterlassen. Sie sind Teil eines Kammermusikœuvres, das als zentral im Gesamtschaffen des Komponisten gelten kann. Der intime Rahmen bot die idealen Voraussetzungen für seine musikalischen Überlegungen – feinfühlig und doch hochkomplex. Obwohl die Sonaten in ihrer Konzeption keine homogene Gruppe darstellen, ist ihnen allen eine ausgeprägte melodiöse Tonsprache gemein, die sich zwischen Lyrizität, Melancholie und dramatischer Leidenschaft bewegt. Während Brahms sich in den ersten beiden Werken in mal liebevoller, mal getrübter Zurückhaltung übt und die Violine über eigenes Liedmaterial singen lässt, verschmilzt sie im dritten mit dem Klavier zu einem kunstvollen Dialog konzertanten Ausmaßes.Der von Fanfare als „brilliant“ titulierte Zhen Chen ist als Pianist wie auch Komponist gleichermaßen erfolgreich. Er ist vor allem in den Vereinigten Staaten und China als Solist und Kammermusiker zu erleben. Maxim Vengerov, Cho-Liang Lin und Solisten der New Yorker Philharmoniker kann er zu seinen musikalischen Partnern zählen. 2016 veröffentlichte er mit der Geigerin Shuai Shi als Jade Duo seine Debüt-CD mit Violinsonaten von Fauré, Schumann und Bartók (MSR Classics). Sie wurde u.a. von Fanfare für ihre „perfekte Balance von der Schönheit des Tones, fließendem und flüssigem Spiel und emotionaler Raffinesse“ gefeiert.Mit der Grammy-nominierten Elmira Darvarova steht ihm eine nicht minder begabte Partnerin zur Seite. Als Orchestergeigerin ist sie als erste und bisher einzige Konzertmeisterin der New Yorker Metropolitan Opera in die Geschichte eingegangen. Sie ist auf allen Kontinenten mit zahlreichen renommierten Orchestern aufgetreten und kann eine Vielzahl von CD-Aufnahmen als Solistin, Kammermusikerin und Orchestergeigerin vorweisen – darunter die Ersteinspielung von Vernon Dukes Violinkonzert mit dem Radio-Symphonieorchester Wien (Urlicht AudioVisual, 2014) sowie eine CD mit Kammermusikwerken von René de Castéra (Azur Classical, 2015), die von MusicWeb International als „recording of the year“ benannt wurde.

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Category:

PR

Date:

September 22, 2017