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Ekaterina Litvintseva

Ekaterina Litvintseva

(Photo: Martin Teschner)


Ihre Kindheit und Jugend verbrachte sie am Nördlichen Polarkreis, blickte aus dem Fenster auf das nördliche Eismeer mit der klaren Luft und den im Winter wie gemeißelt erscheinenden Eisbrocken und erlebte im Sommer die zauberhafte Farbenpracht der Tundra. Dieses Leben prägte auch am Klavier den Sinn für Klarheit, für Architektur, für Farben und führte darüber hinaus zu einer fast scheuen Empfindsamkeit und tiefen Emotionalität.

Ekaterina wurde 1986 in Magadan (Russland) geboren und begann im Alter von vier Jahren mit dem Klavierspiel. Ihre erste musikalische Ausbildung erhielt sie von 1994 bis 2001 an der Kindermusikschule in Anadyr, der Hauptstadt des autonomen Kreises der Tschukschen. Die Gegebenheiten sorgten dafür, dass in der ersten Klavierausbildung Empfindung und Ausdruck die klare Priorität gegenüber der Technik hatten, und das kann als Glücksfall für Ekaterinas Entwicklung angesehen werden. Als Ekaterina 15 Jahre alt war, zog die Familie nach Moskau um. Ekaterina studierte von 2002 bis 2006 an der Staatlichen Chopin-Musikschule in der Klavierklasse von Irina Gabrielova und erhielt ihr Diplom mit Auszeichnung. Ab September 2006 war sie Studentin der Maimonides Klassischen Klavierakademie in den Klavierklassen von Viktor Derevyanko, Alexander Mndoyants und Ekaterina Derzhavina. Im November 2011 nahm sie das Studium der künstlerischen Instrumentalausbildung mit Hauptfach Klavier an der Hochschule für Musik und Tanz in Köln in der Klavierklasse von Nina Tichman auf und erhielt im Juli 2013 das Diplom („Master of Music“) mit Auszeichnung. 2014 wechselte Ekaterina an die Hochschule für Musik Würzburg und studiert in der „Meisterklasse“ von Bernd Glemser.

Eine besondere Prägung erhielt Ekaterina Litvintseva auch durch den Unterricht bei Robert Kulek, Rudolf Kehrer und Andrzej Jasinski. Während der Sommer 2007 und 2008 nahm sie an den „Tel-Hai International Masterclasses“ in Israel teil und studierte mit D. Bashkirov, N. Petrov, V. Derevyanko, E. Krasovsky, J. Rose, J. Ribera, A. Goldstein und anderen.

Ekaterina Litvintseva erhielt ab 1996 mehrere Diplome und gewann zahlreiche Preise, zuerst im Alter von 10 Jahren beim überregionalen Wettbewerb „Junge Talente Tschukotkas“ in Anadyr, später 2008 beim Klavierwettbewerb im Rahmen der „Tel-Hai International Piano Masterclasses (Sde Boker, Israel), und zuletzt als Siegerin des „Concorso Internationale per Pianoforte e Orchestra“ „Città di Cantù“ in der Sektion „klassische Klavierkonzerte“ für ihre Interpretation des Klavierkonzerts KV 414 von W.A. Mozart und als Preisträgerin des „Concours International de Piano Son Altesse Royale la Princesse Lalla Meryem“ in Marokko.

Ekaterina spielte u.a. mit dem Moskauer Kammerorchester des Slobodkin Theater- und Konzertzentrums unter Leitung von L. Nikolaev, dem staatlichen akademischen Kammerorchester Russlands unter Leitung von K. Orbelian, dem Sinfonieorchester der Chopin-Musikschule (Dirigent V. Ryzhaev), dem Studentenorchester der Maimonides Staatlichen Klassischen Akademie (Dirigent V. Kern), dem Symphonieorchester von Jerusalem unter Leitung von Vag Papian, der Staatsphilharmonie Arad (Rumänien) unter Leitung von Dorin Frandes, der Staatsphilharmonie Banat in Temeswar unter Leitung von Horst-Hans Bäcker, der Filarmonica Mihail Jora Bacau unter Leitung von Ovidiu Balan und der Klassischen Philharmonie Bonn unter Leitung von Heribert Beissel, mit denen sie im November 2012 in den bekanntesten Konzertsälen Deutschlands wie im Konzerthaus Berlin, der Liederhalle Stuttgart, der Beethovenhalle Bonn, der Meistersingerhalle Nürnberg, dem Funkhaus des NDR Hannover und der Hamburger Musikhalle konzertierte.

Zu dem Konzert in der Rudolf-Oetker-Halle in Bielefeld schreibt die Neue Westfälische am 19.11.2012: „Als ‚Jeunehomme-Konzert‘ verballhornte die Mozart-Biographik sein tatsächlich aber einer Tournee-Virtuosin namens Jenamy in die Finger geschriebenes frühes Es-Dur-Meisterstück KV 271. Die ähnlich junge Ekaterina Litvintseva bringt hochstehendes Rüstzeug mit und souverän in die oft unkonventionelle Verzahnung mit dem – bestens eingestimmten – Orchester ein. Das heißt: unaufgeregte Klarheit der Formulierung (auch der Begleithand) im singenden Allegro- Schwung, Beredtheit und ein langer Atem im expressiv grundierten Gesang des Moll-Mittelsatzes und perfekte Presto-Motorik im nichtsdestoweniger fantasievoll durchbrochenen Virtuosen-Finale. Mit der Zugabe von Chopins cis-Moll-Scherzo im Aufriss aus kraftvoller Emphase und glitzernden Kaskaden machte die junge Russin erst recht großen Effekt.“

2013 spielte Ekaterina Litvintseva die Klavierkonzerte KV 271 und 414 von W.A. Mozart in einer Live-Aufnahme mit der Klassischen Philharmonie Bonn unter Leitung von Heribert Beissel für CD ein (Profil PH 14047). Eine weitere CD, die im Januar 2014 in Kooperation mit dem Saarländischen Rundfunk entstand, ist Klavierwerken des jungen Rachmaninow gewidmet (Profil PH 14042). Außerdem spielte sie für den Saarländischen Rundfunk Klavierwerke von Wilhelm Furtwängler ein.

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Photo, PR, Video

Date:

September 27, 2017