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Ivan Pochekin

Ivan Pochekin

(Photo: PR)

Ivan Pochekin gilt als einer der brillantesten Vertreter der russischen Geigenschule seiner Generation. Seine steile Karriere begann 2005, nachdem er den III. Internationalen Niccolo Paganini-Wettbewerb in Moskau gewann. Seither tritt er solistisch mit renommierten Orchestern und bei verschiedenen Musikfestivals auf und pflegt künstlerische Kontakte zu Dirigenten wie Vladimir Jurowski, Valery Gergiev, Mikhail Pletnev oder Vladimir Spivakov. Ende 2012 erschien bei NAXOS seine hochgelobte Aufnahme von Niccolo Paganinis Fünftem Violinkonzert mit dem Russian Philharmonic Orchestra unter Dmitry Yablonsky – »I’m sure even Paganini himself would be impressed«, so das Fazit des Gramophone Magazine. Im Frühjahr 2018 gelang ihm und seinem Bruder Mikhail als The Pochekin Brothers mit dem Album The Unity of Opposites (Melodiya) ein weiterer Erfolg. Die »Meister des Duoviolinspiels« (klassik.com) überzeugten die Kritik mit ihrem elaborierten Zusammenspiel und einem ausgefeilten Programm von Seltenheitswert.

Nun legt Ivan Pochekin erneut Zeugnis seines individuellen Talents ab und zeigt ein weiteres Mal, dass er als Solist in Orchesterwerken zu brillieren weiß – mit einem anspruchsvollen Programm, das ihm sowohl musikalisch als auch persönlich sehr am Herzen liegt: die Violinkonzerte Nr. 1 & 2 von Dmitri Schostakowitsch. Ivan Pochekin hat sie gemeinsam mit dem renommierten Russischen Nationalorchester (RNO) unter der Leitung von Valentin Uryupin eingespielt.

Wieso haben Sie sich zur Aufnahme von Schostakowitschs Violinkonzerten entschlossen und was verbindet Sie mit dessen Musik?
IVAN: Schostakowitschs Musik spiegelt sehr genau wieder, was den Menschen in meiner Heimat bis vor kurzem widerfahren ist. Ich kann das tief nachempfinden und möchte auch mein Publikum daran teilhaben lassen, somit eine Art Verbindung zwischen Vergangenheit und Gegenwart herstellen und Authentizität bewahren.
Valentin Uryupin und ich sind als Individuen in einem sehr musikalischen System geformt wurden, das Dmitri Schostakowitsch Jahrzehnte zuvor mit geprägt hat. Mein Vater wohnte mehreren Uraufführungen seiner Werke bei, darunter auch der vom Violinkonzert Nr. 2. Es ist noch ein aufgezeichnetes Telefongespräch zwischen David Oistrakh und Dmitri Schostakowitsch erhalten, in dem der Komponist auf die wichtigsten Details zur Interpretation des Konzerts Nr. 2 hinweist und sogar das Finale summt. Für mich ist das lebendige Geschichte.

Die Violinkonzerte entstanden 1948 bzw. 1967 und damit in verschiedenen Lebensphasen des Komponisten. Worin zeigt sich das?
IVAN: Das 1. Konzert ist auf Emotionen ausgerichtet, hier ist der Protagonist voller Energie und Hoffnung und es gibt eine innere Entfaltung. Das Konzert Nr. 2 hat eine andere Philosophie; seine Emotionen scheinen sich kristallisiert zu haben. Die Weisheit und die ›äußere‹ Perspektive des Autors überwiegen hier.

Sie haben die CD gemeinsam mit dem Russischen Nationalorchester (RNO) eingespielt. Wie gestaltete sich die Zusammenarbeit?
IVAN: Das RNO ist weltweit einer der Trendsetter für die Interpretation russischer Musik. Mikhail Pletnev hat die stilistischen Traditionen etabliert, die tief in der Mentalität eines jeden Musikers dieser Gruppe verwurzelt sind. Wir sind schon mehrfach mit dem Maestro aufgetreten und haben unter anderem auch die Konzerten von Dmitri Schostakowitsch gespielt. Deshalb kann man sagen, dass der Moment für die Aufnahme einfach gekommen war.

Wie waren die Umstände der Aufnahme?
IVAN: Jedes Detail ist wichtig, das Format der Studio-Aufnahme ist sehr spezifisch. Ausdrucksmittel interagieren auf eine andere Art und Weise miteinander als bei einem Live-Konzert. Das gleiche Ziel wird mit anderen Mitteln erreicht. Der Große Saal des Moskauer Konservatoriums beflügelt einen mit seiner Geschichte, der Akustik und majestätischen Schönheit. Der Komponist hat diese Stücke hier selbst gehört, und das verstärkt natürlich die Verbindung zwischen Vergangenheit und Gegenwart.

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Category:

PR

Date:

Februar 27, 2020