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ROMAIN NOSBAUM

 

ROMAIN NOSBAUM

(Photo: Martin Teschner | NO-TE)


Mit Saudades veröffentlicht Romain Nosbaum sein zweites Soloalbum beim Label ARS Produktion. Darin erkundet er den Kosmos ›südländischer‹ Musik mit einem berauschenden und zugleich hochexpressiven Repertoire, das von der spätromantischen Nationalmusik Spaniens bis weit ins 20. Jahrhundert nach Süd- und Mittelamerika reicht.
» ›Saudades‹ kommt aus dem Portugiesischen und ist ein sehr kraftvolles Wort. Es ist die Anwesenheit der Abwesenheit, eine Mischung aus sanfter Melancholie, Traurigkeit, Hoffnung, aber es drückt auch die Passion und die dazugehörige Freude aus. Die Gemeinsamkeit dieses Wortes und der aufgenommenen Werke ist, dass in dieser Musik auch all diese Gefühle sehr nah beieinander sind, und dass man sehr schnell von einem Gefühl in das andere verfallen kann. Es gibt keine Freude ohne Melancholie… «
Wie schon beim Vorgängeralbum Encores, das sich der Zugabe und der damit verbundenen Idee von Freiheit auch in Form einer programmatischen Reise durch die Musikgeschichte widmete, ist die Werkauswahl auf Saudades eine weitgreifende Zusammenschau ›südländischer‹ Musik aus Spanien und Amerika. Gleichwohl: »Die Auswahl der Werke auf diesem Album ist nicht zufällig. Jedes Stück hat einen Bezug zu dem Wort ›Saudades‹: das Verlangen etwa nach einem Ort, der Seele, dem Menschen oder sonst einem Element wie z.B. das Volkstümliche.« Hier kann der Pianist ebenjene Stärken und Qualitäten ausleben, für die er von der Fachwelt enthusiastisch gelobt wird: Subjektivität, Impulsivität, Sensitivität – sein Spiel besticht durch Intelligenz und subtiler Individualität bei technischer Perfektion. Mit Saudades stellt Romain Nosbaum einmal mehr unter Beweis, dass er ein Individualist unter den Pianisten seiner Generation ist, dessen Fokus allein auf der Musik und ihrer immanenten Kraft liegt.
Neben zwei Soloalben (2010, 2014) im Eigenverlag Mis und seiner Solo-CD Encores beim Label ARS Produktion im Jahr 2017 trat er zudem als kongenialer Interpret der Musik von Albena Petrovic in Erscheinung: Erstmals auf Crystal Dream (2016, Gega new), das in sechs Stücken eine konzentrierte Zusammenschau ihres expressiv-atmosphärischen Klavierschaffens bot, und im Anschluss mit The Voyager (2019, Solo Musica), auf dem er mit seiner Schwester, der Sopranistin Véronique Nosbaum, Vokalwerke der bulgarisch-stämmigen Komponistin aus Luxemburg interpretierte.
Der gebürtige Schweizer begann im Alter von sieben Jahren mit dem Klavierspiel und hat seine Ausbildung an den Konservatorien in Luxemburg und Metz absolviert. Weiterführende Studien führten ihn an die Musikakademie in Basel, an das Konservatorium in Bern und schließlich an das Salzburger Mozarteum. Zu seinen Lehrern zählten Persönlichkeiten wie Alexander Müllenbach, Marie-Paule Aboulker, Peter Efler, Rada Petkova und Michèle Ries. Von 1998 bis 2008 war er selbst als Dozent am Luxemburger Konservatorium tätig. Romains Konzerte führten ihn in Recitals, als Solist und auch Kammermusiker durch ganz Europa über Russland bis nach Ostasien.

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Category:

Photo, PR, Video

Date:

March 6, 2019