a
Lorem ipsum dolor sit amet, consecte adipi. Suspendisse ultrices hendrerit a vitae vel a sodales. Ac lectus vel risus suscipit sit amet hendrerit a venenatis.
12, Some Streeet, 12550 New York, USA
(+44) 871.075.0336
silverscreen@edge-themes.com
Links
Follow Us

Margarita Höhenrieder

Margarita Höhenrieder

(Foto: Suzanne Schwiertz)

Margarita Höhenrieder ist in der deutschsprachigen Klavierlandschaft eine Institution. Einerseits als Interpretin, deren seltene Konzerte als herausragende Ereignisse gelten. Andererseits als Professorin in München, wo sie seit 1991 ihr Wissen an hochbegabte junge Musiker weitergibt.
Ihrer Bewunderung für die gegenseitige Inspiration von Clara und Robert Schumann entsprang bereits 2002 eine Aufnahme der a-Moll-Klavierkonzerte der beiden Komponisten. Nun, im Jubiläumsjahr anlässlich des 200. Geburtstages von Clara Schumann, widmet sich Margarita Höhenrieder ein weiteres Mal dem kongenialen Künstlerehepaar, mit Klavierkompositionen, die sie auf einem Pleyel-Flügel von 1850 eingespielt hat. Dieser spiegelt nicht nur den Geist der romantischen Epoche wider. Er gibt auch ein authentisches Klangzeugnis jener Instrumente, die auch die Schumanns seinerzeit bespielt haben:
»Mir persönlich schien gerade der Pleyel das ideale Instrument, um die pianistisch höchst anspruchsvollen Werke von Robert und Clara Schumann sowohl so authentisch wie möglich als auch pianistisch so präzise wie möglich zu interpretieren. […] Ich [war] zum einen auf der Suche nach einem möglichst authentischen Klang der Kompositionen, die etwa in der Zeit von 1830–1840 entstanden sind, zum anderen hielt ich Ausschau nach einem entsprechenden Raum« – diesen fand Margarita Höhenrieder schließlich in einem privaten Salon in der Schweizer Stadt Zug.
Dort nahm sie Claras drei hochromantische Romanzen op. 11 aus den Jahren 1839–1840 auf, die Robert gewidmet sind und für Margarita Höhenrieder »nichts anderes als eine Liebeserklärung an ihn« darstellen. Eröffnet wird das Programm von Claras zu Lebzeiten wohl unaufgeführten Sonate für Klavier g-Moll, deren 1. und 3. Satz sie Robert zum Weihnachtsfest 1841 als Geschenk überreichte. G-Moll ist auch die Tonart von Robert Schumanns Klaviersonate Nr. 2. Schumann begann 1833 mit ihrer Komposition, die sich mit einigen Unterbrechungen über viele Jahre ziehen sollte. Durch sein langes Ringen um die Formkonzeption einer romantischen Sonate ›nach Beethoven‹ und die von Clara veranlasste vollständige Neugestaltung des Finalsatzes erschien das Werk erst 1839 als Opus 22 im Druck. Die bunte Sammlung der zwölf Papillons op. 2 ging aus einer Fülle früher tanzartiger Miniaturen Schumanns hervor und entstand dazu unter dem Eindruck seiner Romanlektüre der Flegeljahre des von ihm hochverehrten Dichters Jean Paul.
Margarita Höhenrieder – vielfach ausgezeichnete Musikerin und 1. Preisträgerin des renommierten Busoni-Wettbewerbs von 1981 – genießt insbesondere in Fachkreisen hohes Ansehen und gilt als pianistische Ausnahmeerscheinung. Ihre Könnerschaft ist auf zahlreichen Einspielungen dokumentiert. Margarita Höhenrieders Konzertkarriere führte sie in die großen Musikzentren der Welt, wo sie an der Seite von Dirigenten wie Kirill Petrenko, Claudio Abbado, Lorin Maazel, James Levine, Riccardo Chailly, Fabio Luisi und mit Orchester wie den Bamberger Symphonikern, dem Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks, die Münchner Philharmoniker, das New York Philharmonic, die Sächsische Staatskapelle Dresden, das Gewandhausorchester Leipzig, das Mozarteum Orchester Salzburg und das Mahler Chamber Orchestra spielte. Die Liste ihrer musikalischen Partner ist lang und umfasst Künstler wie Kit Armstrong, Julius Berger, Sabine Meyer oder Emmanuel Pahud. Eine enge künstlerische Zusammenarbeit und Freundschaft verbindet sie zudem mit ihrem ehemaligen Mentor Leon Fleisher und, bis zu seinem Tod 2007, mit dem zeitgenössischen Komponisten Harald Genzmer, der ihr mehrere seiner Werke dedizierte. Seit 1991 ist sie renommierte Professorin an der Hochschule für Musik und Theater München.

Info
Category:

PR

Date:

Oktober 4, 2019