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Layla Ramezan

Layla Ramezan

(Foto: Layla Ramezan)

Layla Ramezans ambitioniertes wie prestigeträchtiges Projekt 100 Years of Iranian Piano Music geht in die zweite Runde. Erneut würdigt die iranische Pianistin ein besonderes Repertoire, das sich aus der Begegnung und dem Dialog zwischen Ost und West speist. Im programmatischen Zentrum dieser Einspielung steht die in Orient und Okzident vielfach rezipierte Geschichte um Sheherazade, präsentiert als eine Form musikalischer Lesung mit dem gleichnamigen Klavierzyklus von Alireza Mashayekhi.

Mit 100 Years of Iranian Piano Music bringt Layla Ramezan nicht nur den Reichtum der persischen Kultur zum Vorschein, sondern verdeutlicht vor allem die starke Verbindung zwischen der östlichen und westlichen Welt, ihre gegenseitige Anziehungskraft und Faszination, die in einem Zeitraum von über 100 Jahren außergewöhnliche Musik hervorgebracht hat.

Im Januar 2017 erschien mit Composers from the 1950‘s der erste Teil dieses vier Alben umspannenden CD-Projekts. Die Einspielung versammelt verschiedene iranische Komponisten, die ihre Ausbildung im Westen erhielten und, bei teils radikal unterschiedlicher Stile, alle Träger einer gemeinsamen Musiktradition sind. Gegenstand des zweiten Teils der Reihe ist Alireza Mashayekhis Klavierzyklus Sheherazade op. 115. Mashayekhi, 1940 in Teheran geboren, ist ein Pionier der modernen Musik im Iran. Er wurde in seiner Heimat, Wien und Utrecht sowohl in traditionell persischer als auch westlicher Kunstmusik der Moderne, u.a. beim Schönberg- und Berg-Schüler Hanns Jelinek, ausgebildet. In seinem Werk verbinden sich viele Traditionen und treffen auf philosophische Reflektion. Der Sheherazade-Zyklus von 1992 ist ein Meisterstück iranischer Klaviermusik, inspiriert von der Rahmenhandlung aus Tausendundeiner Nacht um den König Schahriyar und der Geschichtenerzählerin Schahrasad. Mashayekhi überträgt die Geschichte auf eine psychologische Ebene und erzählt sie aus der Perspektive des Königs. Die Musik drückt die Dualität des Subjekts und seinen inneren, psychologischen Kampf aus. Stilistisch erfindet Mashayekhi in Sheherazade ein neues System der Harmonisierung von traditioneller iranischer Musik: auf persischen Melodien, die ihren Ursprung nach weitgehend monophon sind, kreiert er eine komplexe polyphone Musik mit Farben, welche sowohl von impressionistischer und serieller Musik als auch vom Jazz inspiriert sind.

Mashayekhis Klavierstücke sind um die Lesung der Geschichte (einer Adaption, die vom Komponisten selbst stammt) sowie Improvisationen auf Zarb und Santur angeordnet. Dafür bekommt Layla Ramezan Unterstützung von Djamchid und Keyvan Chemirani – beides Mitglieder des brillanten Familien-Trios Chemirani von internationalem Renommee in der Welt- und persischen Kunstmusikszene.

Wie das Projekt, zeichnet sich auch Layla Ramezans Leben und musikalisches Wirken durch die interkulturelle Verbindung der persischen und westlichen Welt aus. Ihren ersten Klavierunterricht erhielt sie privat in Teheran, bevor sie 2000 nach Frankreich ging. Sie studierte in Paris, Saint-Maur-des-Fossés und Lausanne. Als Konzertpianistin ist sie weltweit aktiv, spielt darüber hinaus im zeitgenössischen Musikensemble Matka und engagiert sich in zahlreichen interkulturellen Projekten.

Info
Category:

PR

Date:

Mai 30, 2019