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Anna Kavalerova

Anna Kavalerova

(Foto: PR)

Die in Russland geborene Anna Kavalerova hat sich unter den Pianistinnen und Pianisten ihrer Generation einen Namen gemacht als kultivierte, intelligente Musikerin, die in einer Vielzahl unterschiedlicher Stilrichtungen versiert ist. Ihre Interpretationen zeugen von technischer Brillanz, emotionaler Reife und einer variablen Klangpalette.
Auf ihrem Debütalbum Themes & Variations, das im November bei Solo Musica erscheint, widmet sie sich drei monumentalen Variationszyklen von der Romantik bis zur Moderne: Schumanns epochalen Symphonische Etüden op. 13, ein Hybrid, der in seiner zyklischen Geschlossenheit und den teils sinfonischen Ansprüchen über einen bloßen Variationssatz weit hinaus geht; Rachmaninows meisterlichen wie schmerzhaften Variationen über ein Thema von Corelli op. 42, seine letzte große Komposition für Soloklavier, sowie die Variationen op. 41 des ukrainische Zeitgenossen Nikolai Kapustin, der in seinen Werken virtuos die klassische Form mit originellen Jazz-Harmonien und -rhythmen verbindet.
»Mein Debütalbum enthält drei Stücke desselben Genres – die Variation. Diese Form hat meine Aufmerksamkeit auf sich gezogen, wegen der Art und Weise, wie sie aufgebaut ist: ein Thema, das als Kern fungiert und auf unterschiedlichste Wege entwickelt wird, auf eine Art und Weise, die auch die Reflexion der Entwicklung im Leben sein kann. In 10 Jahren werde ich auf die ›Anna‹ von heute schauen, die natürlich die gleiche Person ist, mit gleichem Kern, aber mit anderen Augen und anderer Lebenserfahrung. Es ist auch die Art, wie wir nach Jahren an manche Orte zurückkehren können: der Ort ist immer noch derselbe, aber wir haben eine andere Sichtweise auf ihn – das ist etwas sehr spannendes an der Variation.
Auch die Art und Weise, wie die Komponisten mit dem Material umgehen, fasziniert mich. Alle drei Stücke, die ich spiele, sind mit unterschiedlichen Methoden und Ideen der thematischen Entwicklung ausgearbeitet. Rachmaninows Variationen sind ein sehr dramatisches und depressives Stück, das einen an vielerlei Orte begleitet, mit Formen wie dem Menuett, Intermezzo etc., aber schließlich führt es einen ins tiefste Innere und zeigt das Drama des menschlichen Lebens. Schumann hingegen ist zwar auch dramatisch und tragisch, aber am Ende kommt er zu einem triumphalen marschartigen Schluss, zum Glück und zur Freude am Leben. Kapustin ist in seinen Variationen sehr verspielt im Umgang mit dem Material. Er gibt die Informationen im Titel nicht an, aber das Thema stammt aus Strawinskys Le sacre du printemps. Auch er reist mit dem Thema durch verschiedene Genres, aber auf lyrische und spielerische Art. Und natürlich ist das Werk auch geprägt von seinem Schreibstil, die Kombination klassischer Formen mit den Harmonien und Rhythmen des Jazz. Es ist voll von Humor und Lebensfreude.«

 

Anna Kavalerova absolvierte ihre Ausbildung am Staatlichen Moskauer Tschaikowsky-Konservatorium und an der Buchman-Mehta School der Universität von Tel Aviv. Darüber hinaus nahm sie an Meisterklassen renommierter Musiker wie Murray Perahia und Robert Levin teil. Sie ist vielfache Preisträgerin internationaler Klavierwettbewerbe, darunter Yasha Bistritsky, San Dona di Piave, Lazar Berman, die Gabala International Piano Competition in Aserbaidschan und die Clamo International Piano Competition in Murcia, Spanien. Sie wurde sowohl von Vladimir Kraynev als auch von der internationalen Stiftung Vladimir Spivakovs gefördert und ist Laureatin der Russian Performance Art Foundation. 2013 wurde ihr am International Keyboard Institute (New York) im Rahmen eines Festivals der Dorothy Mackenzie Artist’s Recognition Prize zuerkannt und wurde darüber hinaus mit dem Marina Bondarenko Memorial Prize ausgezeichnet. Als aktivem Mitglied des von Vladimir Spivakov gegründeten Projekts ›Children Against Terror‹ wurde ihr der Wohltätigkeitsorden der Moskauer Maecenas of the Century Foundation verliehen. Anna Kavalerova tritt regelmäßig als Solistin und Kammermusikerin in Europa, Israel, in Russland, China und Japan auf und gastiert auf Festivals wie dem Aurora Chamber Music Festival (Schweden), dem Grieg-Tchaikovsky-Festival (Russland), dem Suolahti Summer Music Festival (Finnland), dem Kol Hamusica Festival von Kfar Blum oder dem Keshet Eilon Music Festival (Israel). Sie hat mit zahlreichen Orchestern in Russland und der Ukraine konzertiert, mit dem Kaunas Symphony Orchestra (Litauen), dem Symphonieorchester der Region Murcia (Spanien) sowie dem Symphony Orchestra Rishon LeZion, der Jerusalemer Camerata und dem Haifa Symphony Orchestra (Israel).

Info
Category:

PR, Video

Date:

Februar 2, 2018