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Mikhail Pochekin

Mikhail Pochekin

(Foto: Mikhail Pochekin)

Als The Pochekin Brothers gelang Mikhail und Ivan Pochekin mit dem Album The Unity of Opposites (Melodiya) im Frühjahr 2018 ein überragendes Debüt. Die »Meister des Duoviolinspiels« (klassik.com) überzeugten die Kritik mit ihrem elaborierten Zusammenspiel und einem ausgefeilten Programm von Seltenheitswert.Nun legt Mikhail Pochekin Zeugnis seines individuellen Talents ab und zeigt, dass er nicht nur als Kammermusiker zu brillieren weiß – mit einem Programm, das fordernder kaum sein könnte. Denn für seine erste Solo-Einspielung hat sich Mikhail Pochekin dem sicherlich bedeutendsten und anspruchsvollsten Opus für Solo-Geige überhaupt zugewandt: den Sonaten und Partiten von Johann Sebastian Bach.
»Auf ein System, für ein kleines Instrument schreibt der Mann eine ganze Welt von tiefsten Gedanken und gewaltigsten Empfindungen.« Johannes Brahms‘ ehrfurchtsvolle Worte, die er 1877 an Clara Schumann richtete, entstanden mit Blick auf die monumentale Ciaccona der d-Moll Partita. Sie können jedoch ohne Weiteres auf den gesamten Zyklus übertragen werden. Seit fast 300 Jahren geht von der kompositorischen Meisterschaft und der ungeheuren Ausdruckskraft der sechs Werke eine ungebrochene Faszination aus – und verlangt dem Interpreten seit jeher sein ganzes Können ab.
NO-TE: Welche Bedeutung hat der Bachsche Zyklus für Dich?
MIKHAIL: Die Sonaten und Partiten spielen in meinem Repertoire eine unglaublich wichtige Rollen – und eigentlich auch in meinem Leben. Ich habe sehr lange davon geträumt, diese CD-Aufnahme zu machen. Ich habe die Werke von Bach vor vielen Jahren angefangen zu lernen. Und mittlerweile sind sie für mich zu einem ganz natürlichen Bestandteil geworden – es vergeht eigentlich kein Tag meines Lebens ohne einen Gedanken an diese Musik.
NO-TE: Worin besteht für Dich ihre Besonderheit?
MIKHAIL: Johann Sebastian Bach hat Deutschland in seinem Leben nie verlassen. Trotzdem war er ein unglaublich neugieriger und interessierter Mensch, der ganz genau wusste, was in der musikalischen Welt passiert. Das sehen wir bspw. in seinen Transkriptionen von Vivaldi oder Marcello. Im Violinzyklus verwendet er die Sonatenform nach italienischer Art und die Partiten mit französischen Ursprüngen. Er verbindet sie in genialer Weise, einerseits durch ihre emotionale Kraft andererseits durch ihre musikalische Struktur.
NO-TE: …und über das Technische hinaus?
MIKHAIL: Die Werke, besonders die Ciaccona, gehören zu den größten und tiefgründigsten Werken, die überhaupt geschaffen wurden. Sie beschreiben das ganze menschliche Leben. Jede Person, ob Musiker oder Zuhörer, nimmt ihren Inhalt auf verschiedene Art und Weise, auch in unterschiedlichen Lebensabschnitten, wahr. Unser Verständnis von ihnen wächst und entwickelt sich zusammen mit uns. Sämtliche Gefühle eines Menschen durchlaufen in den sechs Werken eine ganze Evolution. Die meiste Zeit dominieren Moll-Tonarten. Bei der dritten und letzten Partita entscheidet sich Bach für ein leuchtendes E-Dur. Sie klingt für mich wie eine spirituelle Erleichterung.

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Category:

PR, Video

Date:

Februar 2, 2018