a
Lorem ipsum dolor sit amet, consecte adipi. Suspendisse ultrices hendrerit a vitae vel a sodales. Ac lectus vel risus suscipit sit amet hendrerit a venenatis.
12, Some Streeet, 12550 New York, USA
(+44) 871.075.0336
silverscreen@edge-themes.com
Links
Follow Us

YURY REVICH

YURY REVICH

(Photo: Martin Teschner, NO-TE)

2015 ist Yury Revichs Jahr: Von den International Classical Musical Awards wurde der 23 Jahre junge Violinist zum Young Artists of the Year gewählt – für seine erfolgreichen CD Veröffentlichungen, sein Engagement als Artistic Director der European-Russian Society for International Cooperation und seinen Konzertzyklus „Friday Nights With Yury Revich“, den er in Wien organisiert. Auf seinem neuesten Album hat er Vivaldis italienische Winde und Piazzollas leidenschaftliche Rhythmen eingefangen. Oder, wie Yury Revich die Aufnahmen selbst beschreibt: „Stell dir vor, du bist in einem fantastischen Jet, der dich von Italien über den Ozean nach Argentinien und wieder zurück bringen kann, in nur einem Klick auf der Fernsteuerung? Das ist genau, was diese CD tun soll!“

Die Verschränkung von Vivaldis Vier Jahreszeiten und Astor Piazzollas 250 Jahre später entstandenen Cuatro Estaciones Porteñas geht zurück auf den lettischen Violinisten Gidon Kremer, der 1999 die beiden Zyklen erstmals zusammen als Eight Seasons einspielte. Auch Yury Revich und das Kurpfälzische Kammerorchester unter der Leitung Johannes Schlaeflis bedienten sich für diese Aufnahmen der Piazzolla-Bearbeitung des Petersburger Komponisten Leonid Desyatnikov. Yury Revich liebte Vivaldis Musik schon seit seiner Kindheit. „Für mich sind Vivaldis Vier Jahreszeiten ein Meisterwerk in der Hinsicht, dass es wie vier barocke Triptychons mit extremer ‚klanglicher Grafik‘, Effekten und Erzählkunst ist, die unsere Vorstellungskraft spannen und uns fühlen lassen als wären wir Teil der Aktion, die in diesem Stück vor sich geht.“ Seine Leidenschaft zum Tango entdeckte Yury Revich als Jugendlicher in einer Tanzschule. „Diese Musik ist deshalb sehr bewegend, weil sie einfach men- schliche Gefühle darbietet, die ich auch fühle und beim Spielen dieser Tangos zum Ausdruck bringe – vielleicht manchmal traurig, elegisch, melancholisch und plötzlich sehr emotional, wütend und fröhlich, verspielt und lieblich, unmittelbar und frech, dann wieder süßlich und elegant, und immer hat diese Musik Piazzollas Tango-Biss, der diesen fantastischen „drive“ mit sich bringt.“

Neben der besonderen Reihung zweier Werkzyklen derart unterschiedlicher musikalischer Traditionen – wenn auch Piazzolla in seinen Werken neben Tango und Jazz barocke Formen verarbeitete – finden sich auf der CD auch Textbeiträge argentinischer Literatur, eingesprochen von Cecilia Ingenito-Neutsch.
Hierbei handelt es sich um inzwischen Kult gewordenen Texte dreier argentinischer Dichter, die bei Aufführungen der Acht Jahreszeiten immer wieder rezitiert werden. Sie sind gewissermaßen kurze Milieuschilderungen aus Buenos Aires aus den 1920er bis 40er Jahren.

www.yuryrevich.com

Info
Category:

Photo, PR, Video

Date:

September 21, 2017